Archiv

Architektur

Lenbachhaus - die Geschichte hinter dem aktuellen BesuchermagnetenDas Zauberschloss

von Karl Stankiewitz am 24.05.2013

Für 220 000 Mark hatte der aus Schrobenhausen zugezogene Maurermeistersohn Franz Lenbach 1886 das freie Gelände vor den Propyläen, direkt am Stadtrand, von der Künstlerfamilie Heß erworben, für eine bewohnbare, repräsentative Villa und ein großes Atelier. Den Platz vor dem Königsplatz wollte Ludwig I. als Entrée des neuen Museumsviertels gestalten. Sein Architekt Leo von Klenze entwarf deshalb zwei bogenförmige Grünanlagen beiderseits der Brienner Straße, und der König bestimmte, „dass auf denselben nie und zu keiner Zeit für alle Zukunft ein Gebäude aufgeführt werden dürfe“. Daran hat sich die Stadt trotz mancher Begehrlichkeit bis heute gehalten - sogar beim jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau für das derzeit neu erstrahlende Lenbachhaus.     » weiterlesen


Lenbachhaus wiedereröffnetGoldener Tempel für die Kunst

von Jan Stöpel am 08.05.2013

Das Schmuckkästchen am Entreé des Königsplatzes glänzt wieder: Nach Jahren des Um- und Anbaus öffnet das Lenbachhaus am heutigen Mittwoch seine Pforten. Mit prominenten Neuzugängen auch aus der zeitgenössischen Kunst, einer teilweise atemberaubenden Architektur - und einer beeindruckenden und neuartigen Lichtregie.     » weiterlesen


Zum Forschungsstand zu Hitlers Museumsplänen für MünchenEin zweites "Haus der Deutschen Kunst" auf dem Königsplatz?

von Karl Stankiewitz am 17.04.2013

Am allerliebsten, wenn er nicht gerade Diktatur ausübte, spielte er sich als begnadeter Künstler auf, als Kunstsachverständiger und Kunstsammler obendrein und nicht zuletzt als Super-Architekt - das natürlich auch nicht ohne diktatorisches Gehabe. Unser Autor beleuchtet, was sich zwischen Wahn und Wirklichkeit bewegte.     » weiterlesen


Moses Wolff über den Untergang eines StadtviertelsWarum im Glockenbach alle Kündigungen auf den nächsten Sommer laufen

von kulturvollzug am 12.04.2013

Vielleicht gibt es eine Wette zwischen einer Gruppe seelenloser Hauseigentümer und der Stadt München, die vor wenigen Jahren in Champagnerlaune im Ratskeller getätigt wurde. Wettgegenstand: die Verwandlung des beliebtesten Viertels Münchens in ein steriles Nichts, und das Ganze fast so schnell, wie sich Clark Kent in der Telefonzelle umziehen kann. Die Hauseigentümer: „Des back ma in a paar Jahr!“. Die Stadt München: „Mir brauchen schon ein Datum!“. Die Hauseigentümer: „01.09.2013.“. Die Stadt München: „Da wett ma mir dagegen.“ Wetteinsatz: ums Recht. Top, die Wette galt!     » weiterlesen


Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München(5)Von der Tankstelle zum Kunstraum

von Achim Manthey am 06.04.2013

Die erhalten gebliebene Architektur der alten Metropol-Garage mitten in Schwabing bewahrt den Charme der 1950er Jahre. Benzin wird da schon lange nicht mehr gezapft. Dafür gibt es nun Kunst zu sehen.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit SPD-OB-Kandidat Dieter Reiter (Folge II)"Wir müssen hier einfach ein wenig offener gegenüber spektakuläreren Entwürfen sein"

von Michael Grill am 19.03.2013

Er ist der Spitzenkandidat der SPD bei der Kommunalwahl in einem Jahr: Der Verwaltungs-Fachmann Dieter Reiter will Nachfolger von Christian Ude als Münchner Oberbürgermeister werden. Im zweiten Teil des Interviews mit dem Kulturvollzug erklärt der 54 Jahre alte Referent für Arbeit und Wirtschaft, dass er dem Freistaat beim Bau eines neuen Konzertsaals keine Steine in den Weg legen würde, warum ihm das Zustandekommen neuer Architektur in München "in gewisser Weise ein Rätsel ist", und wie er mit der Krise der Printmedien in München umgeht.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit SPD-OB-Kandidat Dieter Reiter (Folge I)"Irgendwann hat man so oft 'Highway To Hell' gebrüllt, dass man es gar nicht mehr zählen kann"

von Michael Grill am 15.03.2013

Er ist Verwaltungs-Fachmann und er ist Fan der großen alten Rockbands der 70er und 80er Jahre. Dieter Reiter führt das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München - und er soll als SPD-Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl in einem Jahr Nachfolger von Christian Ude als Oberbürgermeister werden. Der 54 Jahre alte Reiter galt lange als relativ unbekannt, hat aber inzwischen gegenüber seinem Hauptkonkurrenten Josef Schmid von der CSU stark aufgeholt. Im Interview mit dem Kulturvollzug erklärt Reiter, was ein gutes Gitarrensolo ist, warum er erst jetzt an die Umwegrentabilität der Kultur glaubt und wie Theater und Wiesn sich gegenseitig befördern können.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit CSU-OB-Kandidat Josef Schmid (Folge II)"Wenn ich an meine Freundschaften mit Künstlern denke - da erkenne ich durchaus Zeichen einer neuen Zeit"

von Michael Grill am 28.02.2013

Mit seinem Musikgeschmack sorgte er schon in der ersten Folge unseres Interviews für Aufsehen: Nachdem der CSU-Politiker Josef Schmid bei den Münchner Oberbürgermeister-Wahlen 2008 dem heutigen Amtsinhaber Christian Ude unterlegen war, sieht er nun, wo Ude altersbedingt im Kommunalen nicht mehr antreten darf, seine große Chance. Im Gegensatz zu seinem SPD-Konkurrenten Dieter Reiter ist der 43-Jahre alte Rechtsanwalt Schmid in der Rathauspolitik profiliert, startet aber trotzdem aus der Position des oppositionellen Herausforderers. Im Interview mit dem Kulturvollzug fordert Schmid, dass die Münchner Architektur "nicht immer nur total homogen und langweilig" sein dürfe, er plädiert vorsichtig für einen neuen Konzertsaal in der Stadt, und wirft Amtsinhaber Ude vor, die Kultur des politischen Kräftespiels im Rathaus "verdreht" zu haben.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit CSU-OB-Kandidat Josef Schmid (Folge I)"Überlegen Sie doch mal, wie viel mehr München hätte erreichen können..."

von Michael Grill am 25.02.2013

Er will es diesmal unbedingt wissen: Nachdem der CSU-Politiker Josef Schmid bei den Münchner Oberbürgermeister-Wahlen 2008 dem heutigen Amtsinhaber Christian Ude unterlegen war, sieht er nun, wo Ude altersbedingt im Kommunalen nicht mehr antreten darf, seine große Chance. Im Gegensatz zu seinem SPD-Konkurrenten Dieter Reiter ist der 43-Jahre alte Rechtsanwalt Schmid in der Rathauspolitik profiliert, startet aber trotzdem aus der Position des oppositionellen Herausforderers. Im Interview mit dem Kulturvollzug fordert Schmid eine völlige Neudefinition des Verhältnisses von Stadt und Freistaat in der Kultur, gesteht aber auch bislang unbekannte Seiten seines Musikgeschmacks ein und weiß, warum er und Ude in gewisser Hinsicht "arme Würstchen" sind.     » weiterlesen


Dieter Kleins "Münchner Abreisskalender 2013"München vorher und nachher - Die Stadt im Wandel

von Angelika Irgens-Defregger am 03.02.2013

Schon seit 25 Jahren gibt der Kunsthistoriker und Bauforscher Dieter Klein den "Münchner Abreißkalender" heraus, mit dem er die Veränderungen im Stadtbild dokumentiert. Und manchmal wird er inzwischen durch die baulichen Entwicklungen überholt.     » weiterlesen


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