Archiv

Architektur

In welchem Dampfer sitzen wir eigentlich? Zwei Münchner Extrem-Künstler starten heute ihre Schiffspassage über die Alpen

von Roberta De Righi am 25.05.2011

Die Sintflut und das Zeitalter, in dem der Alpenraum mitten im Ozean lag, ist zwar schon eine ganze Weile her, dennoch versuchen zwei Münchner nun, im Frühsommer 2011, den Alpenhauptkamm mit dem Schiff zu überqueren. Bei diesem ebenso waghalsigen wie verrückten Vorhaben handelt es sich jedoch keineswegs um die Einlösung einer bierseligen Wette, sondern um eine Kunst-Aktion von Wolfgang Aichner und Thomas Huber. Das Ziel ihrer Expedition ist Venedig, und so ist „Passage2011“ auch ein offizieller Beitrag zur 54. Biennale, die dort am 4. Juni beginnt. Die beiden Extrem-Künstler sind nicht nur erfahrene Alpinisten; sie haben auch schon     » weiterlesen


Ein roter Vorhang im Pavillon

von Achim Manthey am 17.05.2011

Ungewöhnliche Architektur-Fotografie vom Feinsten: In der Ausstellung "new architectures" zeigt die Galerie Walter Storms großformatige Arbeiten des Fotokünstlers Roland Fischer.     » weiterlesen


Daniel Libeskind im Jüdischen Museum München: "It's Mission! It's Vision!"

von Michael Grill am 06.05.2011

Neue Synagogen-Euphorie bei der Liberalen Jüdischen Gemeinde. Für die Finanzierung des Projekts einer neuen Synagoge liegen „erste große Zusagen“ vor. Die Stadt aber hält sich bedeckt. Es war eher eine Gute-Laune-Show als eine Präsentation von Architekturplänen: Die Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom hat Daniel Libeskind an ihrer Seite, einen der globalen Superstars unter den Baumeistern, und nutzt nun dessen Charme-Offensive für das „historische Projekt“ einer zweiten großen Synagoge für München. Das Beth-Shalom-Gotteshaus soll     » weiterlesen


Schätze aus dem Stahlschrank

von kulturvollzug am 09.04.2011

In der opulenten Ausstellung "Fotografie für Architekten" zeigt das Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne erstmals eine Auswahl seines Fotobestandes.     » weiterlesen


Hauptsache, das Spiel läuft: Der Maler Dirk Sommer und der Sprachkünstler Marcel Reif bei Boffi

von Michael Grill am 03.04.2011

Die intellektuelle Neigung, im Fußball ein Abbild des Weltenlaufs erkennen zu wollen, ist ebenso wie die kulturelle Überhöhung der Kunst der Küche eines der schönsten Phänomene der letzten Jahre. So ist es geradezu logisch, wenn eine italienische Nobel-Firma für Küchen und Bäder in ihren Räumen Kunst und Fußball zusammenbringt und einen Maler mit einem Sportmoderator diskutieren lässt. Bei Boffi an der Nymphenburger Straße sollten Emotion und Genuss verschmelzen. Leider war aber der Inhalt der Debatte dürftig.     » weiterlesen


Ein Hauch von Hoffnung für das künftige Kreativquartier an der Dachauer Straße: Die Stadt will die vorhandenen Künstler in die Planung nun doch mit einbeziehen – zumindest ein bisschen

von Michael Grill am 26.03.2011

Niemand außer den Um- und Neuplanern versteht das auf den ersten Blick: Da hat die Stadt auf dem alten Kasernengelände an der Dachauer Straße ein lebendiges, gewachsenes Künstlerquartier, und demnächst soll das alles zerschlagen werden, damit unter anderen ein sogenanntes Kreativquartier eingerichtet wird. Paradox? Man kann das erklären, aber eben nur zum Teil.     » weiterlesen


Was kann der Bürger tun? Ein Interview mit Claus Biegert über die Folgen von Fukushima

von Roberta De Righi am 22.03.2011

  Im Kampf gegen die Auswirkungen der Kerntechnologie und die Macht der Atomlobby ist er seit Jahren unermüdlich: Claus Biegert begründete 1992 das „World Uranium Hearing“, im Zuge dessen der seit 1998 jährlich vergebene „Nuclear Free Future Award“ entstand. Am Mittwoch (23. März, 20 Uhr) diskutiert der Münchner Journalist und Publizist im Haus der Architektur unter dem Motto „Schluss mit Basta“ über wiedererstarkende Protestkultur und ehrenamtliches Engagement. Am Samstag  (26. März,  10 Uhr) spricht er über Uranabbau auf der Tagung „Bombenrisiko Atomkraft - 25 Jahre Tschernobyl“ im EineWeltHaus. Ein Gespräch über Japan und die Folgen.     » weiterlesen


Das ist München - hoffentlich nicht: Zur neuen Dimension der Verhunzung von öffentlichem Raum durch Werbemüll

von Michael Grill am 13.03.2011

Lieber Leser, großes Rätsel: Welche U-Bahn-Station in München ist überwiegend grau und hat knallrote Säulen? Sie haben das schon mal gesehen ist den letzten Wochen, aber Sie wussten nicht mehr wo sie waren, weil die Augen so weh taten? Dann verraten wir es Ihnen: Es ist, beziehungsweise war, die U-Bahn-Station Sendlinger Tor. Das Rot am Bahnsteig ist Werbung für einen Münchner Lokalradiosender.     » weiterlesen


„Das darf nicht nur ein Feigenblatt sein“: Künstler Wolfgang Flatz über den Trend zu kulturellen Zwischennutzungen in München

von Michael Grill am 11.03.2011

Die „kulturelle Zwischennutzung“ ist das Zauberwort der Münchner Kulturpolitik. Spätestens seit dem übergroßen und bundesweit beachteten Erfolg von „Puerto Giesing“, also der Verwandlung des alten Hertie an der Tegernseer Landstraße in eine Kultur- und Party-Location für einige Monate, ist es schick, vor allem subkulturelle Projekte zeitlich befristet unterzubringen. Neustes und spektakuläres Beispiel war die Praterinsel, auf der die Augsburger Patrizia Immobilien GmbH als Eigentümer bis zum Umbau im Herbst eine Art „Puerto Praterinsel“ einrichten wollte. Inzwischen ist dieses Projekt wieder abgesagt worden - doch die Diskussion um die Kultur auf Zeit geht weiter.     » weiterlesen


Alles - außer der Kitsch-Vitrine: Ausblick auf die Landesausstellung über Bayerns Märchenkönig Ludwig II.

von Michael Grill am 28.02.2011

„Der Kini“, also Ludwig II., der sogenannte Märchenkönig, gehört, zumindest als Mythos, zu den ganz großen Exportschlagern Bayerns. Umso erstaunlicher, dass es seit 1968 keine richtig große Ausstellung mehr über den Monarchen gegeben hat.     » weiterlesen


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