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An alle Leserinnen und Leser des KulturvollzugÄnderungen beim Newsletter wegen der DSGVO

von Marcel Stuht am 24.05.2018

Liebe Leserinnen und Leser des Kulturvollzug, in den vergangenen Tagen haben Sie sicher schon unzählige E-Mails bekommen, in denen Sie wegen der in Kraft tretenden EU-Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, das Abo von Newslettern bestätigen sollen. Auch wenn wir bei unserem Newsletter den Datenschutz stets großgeschrieben haben, müssen auch wir diese Bestätigung einholen, um uns rechtlich abzusichern. Das finanzielle Risiko durch Abmahnungen oder Strafen ist für unser Magazin - ein Liebhaberprojekt - nicht hinnehmbar. Sollten Sie das Abo des Newsletters noch nicht bestätigt haben, nutzen Sie einfach den Bestätigungslink im letzten Newsletter. Sie werden dann auf eine Seite geleitet, wo Ihnen alles weitere erklärt wird. Wenn Sie das Abo nicht bestätigen, werden Sie am 25. Mai automatisch aus unserem Verteiler entfernt. Bei unserem - generell kostenlosen - Newsletter arbeiten wir bewusst nicht mit externen, in den USA beheimateten Dienstleistern zusammen, weil wir den Schutz Ihrer Daten - wie gesagt - großschreiben. Wir verschicken unseren Newsletter selbst, mit von uns geschriebener Software auf eigenen Servern. Sie haben ihr Abo schon bestätigt? Perfekt, dann brauchen Sie nichts weiter tun. Sie haben unseren Newsletter noch gar nicht abonniert? Dann tun Sie es doch am besten jetzt gleich: Das Anmeldeformular finden sie rechts unten in der Seitenleiste der Homepage (www.kultur-vollzug.de). Nachdem Sie das Abo bestätigt haben, informieren wir Sie kostenlos per E-Mail über neue Artikel. Der Newsletter wird immer nachmittags verschickt, perfekt zur Lektüre auf dem Weg nach Hause. Sie haben weitere Fragen? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an redaktion@kultur-vollzug.de Ihre Redaktion     » weiterlesen


Radikal Jung 2018Viel Leben vor dem toten Rennen

von Michael Weiser am 26.04.2018

Radikal? Bedingt. Jung? Auf jeden Fall. Und noch dazu gut: Die jüngste Auflage von "Radikal Jung" darf zu den besseren Jahrgängen des noch immer jungen Festivals gerechnet werden. Mit einem Sieg im Heimspiel: Das Publikum wählte die Volkstheater-Produktion "Children of Tomorrow" gemeinsam mit "Ja eh: Beisel, Bier und Bachmannpreis" vom Rabenhof-Theater auf den ersten Platz - zum zweiten Mal in der Festivalgeschichte gab es ein totes Rennen. Ein Rückblick in Ruhe.     » weiterlesen


Nachruf auf Christine Kron, Direktorin des Museums Fünf KontinenteIn einem Boot und unermüdlich

von Christa Sigg am 23.03.2017

Sie wollte so viel bewegen, war voller Tatendrang. Umso mehr überrascht der Tod von Christine Kron: Nach kurzer schwerer Krankheit ist die Direktorin des Museums Fünf Kontinente (am 10.2.2017) verstorben – wenige Wochen vor ihrem 55. Geburtstag. Das wurde bei der Pressekonferenz zur neuen Kambodscha-Ausstellung bekannt gegeben.     » weiterlesen


Die Pinakothek der Moderne erwirbt Paul Klees "Pastor Kohl"Coup mit Karikaktur

von Christa Sigg am 18.02.2016

Selten wurde im katholischen München ein solches Bohei um einen protestantischen Pastor gemacht. Dabei weiß man noch nicht einmal, was er in die Welt hinausgepredigt hat. Aber das ist Nebensache, Paul Klee (1879-1940) griff hier 1931/32 zum Pinsel – und nun hängt dieses Bild auch noch in der Pinakothek der Moderne.     » weiterlesen


"Painting 2.0. Malerei im Informationszeitalter" im Museum BrandhorstMammut-Schau mit Mut zur Behauptung

von Roberta De Righi am 12.01.2016

„Hört auf zu malen!“ war der Bild gewordene Widerspruch: Jörg Immendorff brachte seine Schaffenskrise als Beuys-Schüler 1966 mit einem – gemalten – Imperativ auf den Punkt. Ein großes Kreuz streicht ein Bett mit Beuys-Hut aus. Diese Trotz-Geste taugt zugleich als Symbol für die Identitätskrise der ganzen Gattung nach dem Missbrauch der Figuration und ausgereizter Abstraktion. Mit der Malerei ging es bekanntlich trotzdem weiter, sie wandelte sich, sichtbar verunsichert, manchmal bis zur Unkenntlichkeit.     » weiterlesen


Julia Benkerts Roman-Debüt "Das Flüstern des Himmels"Über Selbstbestimmung und Spiritualität

von Katrin Kaiser am 14.12.2015

Eigentlich ist Julia Benkert Autorin und Dokumentarfilmerin fürs Fernsehen. Ihr kürzlich erschienener Debütroman ist ein erfreuliches Nebenprodukt dieses Berufs: Ursprünglich plante Benkert einen Dokumentarfilm über die buddhistische Nonne und Sängerin Ani Choying Drolma. Dafür reiste sie 2010 nach Nepal, das zu dieser Zeit durch den blutigen Bürgerkrieg zwischen Royalisten und Maoisten zerrüttet war. Durch die Auseinandersetzung mit dem Land und seiner jüngsten Geschichte, von der man in Europa so wenig weiß, entstand die Idee zu "Das Flüstern des Himmels".     » weiterlesen


Zur umjubelten "Arabella" an der StaatsoperMusikalisch stark, sonst aber fehlt viel

von kulturvollzug am 18.07.2015

Die Frage, was ein Regisseur sich gedacht hat, wird heutzutage leider gerne im Programmheft beantwortet – und nicht auf der Bühne. Ein solcher Fall ist die neue Münchner „Arabella“, für die Filmregisseur Andreas Dresen im Nationaltheater auch bei der besuchten zweiten Vorstellung kein einziges Buh kassieren musste. Nur warum findet das Publikum die nichtssagende Neuinszenierung gut? Weil sie niemanden provoziert?     » weiterlesen


Olga Grjasnowas Roman "Die juristische Unschärfe einer Ehe"Postmodernes Couple on the run

von Katrin Kaiser am 12.09.2014

In ihrem zweiten Roman beschreibt die junge deutsch-aserbaidschanische Autorin Olga Grjasnowa innere Distanzierung und emotionale Machtdemonstration als Überlebensstrategien einer entwurzelten Generation.     » weiterlesen


"Der Stachel des Skorpions" in der Villa StuckTraum als Katalysator

von Barbara Teichelmann am 02.06.2014

Gut schaut er nicht mehr aus, der Marquis. Sein Gesicht ist eine wuchernde Eiterkraterknotenlandschaft in unappetitlichem gelb, aus der die erigierte Hakennase keck hervorsticht. Hals, Oberkörper und Arme stecken in einem unübersichtlichen Stützkorsett aus fleischfarbigen Plastikschalen. Bauchabwärts kann man nur ahnen, was sich abspielt, wenn die strenge Krankenschwester die Decke lüpft und freudestrahlend die über Nacht gewachsenen Eiterfurunkel begrüßt.     » weiterlesen


Eine Begegnung mit den Boettchers zum Start von "Omma Superstar"Mit Herz für Männer und Hunde

von Gabriella Lorenz am 01.06.2014

Chaos. Die Damen stehen im Stau. Mit zehn Minuten Verspätung ist Grit Boettcher zum Interview da – es eilt, in 20 Minuten soll Probe sein. Tochter Nicole hat wenig später einen Parkplatz gefunden. In der Garderobe werden erst die beiden Chihuahuas versorgt. Derweil dreht Grit Boettchers Lieblings-Maskenbildnerin Monika Landes ihr schon Lockenwickler ins Haar, ein Kollege kommt zum Busseln,  Regisseur Renè Heinersdorff schneit kurz rein. Nicoles iPhone auf dem Schminktisch klingelt immer, wenn sie grad nicht da ist, und Mama Grit findet nicht die passende Taste. Der echte, normale Theaterwahnsinn.     » weiterlesen


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