Karl Stankiewitz zu den Versteigerungen von Gegenständen aus Hitlers NachlassNeun Kleinbürgerzimmer

Der vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv ersteigerte Mietvertrag Hitlers und die Auktion mit anderen „Führer-Devotionalien“ lenkt den Blick auf eine geheimnisvolle Münchner Immobilie. Touristen, Amerikaner mit Vorliebe, lassen sich gern hierher führen. Sie recken dann die Hälse, betrachten die vielen Balkone, Erker und Fenster am Eckhaus am Prinzregentenplatz 16 und können es kaum glauben: In diesem großbürgerlichen, für Bogenhausen aber ganz gewöhnlichen Mietshaus soll der "legendäre Führer" des Großdeutschen Reiches gut 15 Jahre lang gewohnt haben.     » weiterlesen
Aus den Tiefen des Schiffes an die Oberfläche des Textes

O'Neills "Der haarige Affe" am VolkstheaterAus den Tiefen des Schiffes an die Oberfläche des Textes

Kapitalismuskritik, pflichtschuldigst erledigt: Abdullah Kenan Karaca inszeniert am Volkstheater Eugene O'Neills Drama "Der haarige Affe", kommt aber über eine Illustration des 100 Jahre alten Textes nur selten hinaus.     » weiterlesen
Was bleibt man, wenn nicht man selbst?

"Amphitryon" im ResidenztheaterWas bleibt man, wenn nicht man selbst?

Eine Verwechslungskomödie, die in existenzielle Not mündet, das ist der "Amphitryon" am Residenztheater. Die Regisseurin Julia Hölscher fragt mit Kleist, was vom Menschen bleibt, wenn man ihn seiner Identität entkleidet. Und findet letztlich starke Bilder.     » weiterlesen