Archiv

Film und Fernsehen

Barbara von Johnson wird 75Pumuckls wunderbare Rückkehr

von Jan Stöpel am 16.03.2017

Pumuckl lebt: Auch nach 55 Jahren beschäftigt der Kobold noch die Phantasie von kleineren und größeren Kindern. Demnächst feiert der Pumuckl sogar im Buch sein Comeback: Barbara von Johnson, die einzig echte und wahre Pumuckl-Zeichnerin, bereitet ein neues Buch vor, beschenkt damit die Fans - und sich selbst zum 75. Geburtstag.     » weiterlesen


Zum Film "Paula. Mein Leben soll ein Fest sein"Mit dem Pinsel für die Freiheit

von Christa Sigg am 09.01.2017

Drei gute Bilder, ein Kind. Mehr will Paula nicht von ihrem Leben. Aber solche Zahlen sind bekanntlich relativ. Denn unter den 750 Gemälden, die Paula Modersohn-Becker hinterlassen hat, finden sich weit mehr als nur drei gute Werke, die in ihrer radikalen Reduktion direkt in die Moderne führen. Das ersehnte Kind blieb dagegen ihr einziges, die Geburt hat sie mit dem Leben bezahlt. Wenige Tage nach Niederkunft mit der kleinen Mathilde starb die Künstlerin mit nur 31 Jahren an einer Embolie.     » weiterlesen


Zum Dokumentarfilm "For the Love of Spock"Der Mann, der seine Rolle liebte

von Isabel Winklbauer am 02.10.2016

Adam Nimoy hat eine Dokumentation über seinen Vater Leonard gedreht. Diesen musste er sein Leben lang mit Millionen Spock-Fans teilen - doch statt Star Trek zu hassen, hat er die Entwicklung der vulkanischen Serienfigur ausgiebig studiert und bietet nun Einblicke, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.     » weiterlesen


"Peggy Guggenheim" - ein Film von Lisa Immordino VreelandIm Bett mit Beckett

von Christa Sigg am 11.07.2016

Die Schmetterlinge vor ihren Augen waren schon sehr gewagt. Aber dann gab es diese noch viel größere Sonnenbrille, mit der sie aussah wie eine Art Mensch gewordener Hammerhai. Dazu die ausladenden Mobile-Ohrgehänge, die Alexander Calder fabriziert hatte – für Peggy Guggenheim konnte es nicht exzentrisch genug sein. Und alles, was von der knolligen Nase ablenkte, kam ihr nur gelegen. Doch Auffallen um jeden Preis war die eine Seite. Was bis heute beeindruckt, ist ihr Gespür, ihre Intuition für gute Kunst. Und eine endlose Zahl an Affären. Alles ging Hand in Hand in dieser außergewöhnlichen Biografie, bedingte sich gegenseitig. Das ruft jetzt ein aufwändiger Dokumentarfilm in Erinnerung.     » weiterlesen


"Bolschoi Babylon" auf dem Filmfest MünchenBallettolymp im Blitzlichtgewitter

von Isabel Winklbauer am 28.06.2016

Vor drei Jahren versetzte ein Säureanschlag auf den künstlerischen Leiter des Bolschoi Balletts nicht nur die Tanzwelt in Aufruhr. Zufällig war damals ein britisches Filmteam anwesend, das sofort einhakte und die Dreherlaubnis für einen Dokumentarfilm einholte. "Bolschoi Babylon" heißt das Ergebnis, das nun mit kühnen Bildern, aber geringem Durchblick seine Deutschlandpremiere feierte.     » weiterlesen


"Wenn der Vorhang fällt" von Michael Münch auf dem DOK.festÜber Deutschrap der letzten drei Dekaden

von Olga Levina am 12.05.2016

Im Rahmen des internationalen Dokumentarfilmfestivals zeigt der Regisseur Michael Münch seinen Film "Wenn der Vorhang fällt". Mit dem gleichnamigen Song der Stuttgarter Hip-Hop-Band Freundeskreis eröffnet er auch seine Retrospektive aus der Sicht der wichtigsten Protagonisten der deutschsprachigen Rapmusik. Es geht nicht nur darum, das eigenartig anmutende Thema zu klären, wie Hip Hop wohl als Mensch wäre, sondern auch um dessen Entstehung, den Boom in den 90ern und die Neuausrichtung dieses Genres in den 00er Jahren.     » weiterlesen


Matteo Garrones "Märchen der Märchen" auf DVDTriumph des analogen Ausstattungskinos

von kulturvollzug am 24.03.2016

Filmregisseur Matteo Garrone macht in Märchen? Das ist zumindest überraschend. Der Mann, der 2008 mit seiner Verfilmung des literarischen Bestsellers „Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra“ auf einen Schlag bekannt wurde und in Cannes dafür den „Grand Prix du Jury“ einheimste, hatte sich an eine zeitgemäße Adaption einiger Märchen aus Giambattista Basiles´ berühmter Novellensammlung („Pentamerone“) gewagt. Nun erscheint der Abschlussfilm des letztjährigen Filmfest München auf DVD und Blu-ray.     » weiterlesen


Berlinale-Auftakt mit "Midnight Special" von Jeff NicholsMix aus Paranoia-, Thriller- und Familienfilm

von kulturvollzug am 15.02.2016

Mit 66 Jahren... da fängt das Leben an... Ob trotziges Seniorentum à la Udo Jürgens auf die Internationalen Filmfestspiele von Berlin passt, auch wenn die Berlinale heuer ihren 66sten feiert? Welchen Jahrgang an Filmen diese Schnapszahl wohl hervorbringt? Kopfweh-lastiges oder Feier-Filme? Wir werden sehen. Bis zum 21.2.2016 grassiert auf jeden Fall wieder das Filmfieber in der Hauptstadt. Am Donnerstagabend stand schon mal ein erstklassiger Eröffnungsfilm auf dem Programm: Die vierfach Oscar-dekorierten Coen-Brüder hatten ihre satirisch-überdrehte Hommage an das klassische Hollywood-System der „Goldenen Ära“ der 1940er und 1950er Jahre („Hail, Caesar!“) im Gepäck: Ein absoluter Hit, der Kritiker- wie Publikumsherzen im Sturm für sich gewinnen konnte und zugleich ein seltener Fall.     » weiterlesen


Schauspieler Walter Sedlmayr wäre jetzt 90 Jahre altDer Paradebayer

von Karl Stankiewitz am 07.01.2016

Neunzig Jahre eines unsteten Lebens voll scheinbarer Erfolge lägen jetzt hinter ihm. Ein Vierteljahrhundert lang gehörte er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Aber nie hatte er eine tragende Rolle bekommen. Eigentlich war er auch gar nicht beliebt unter seinen Kollegen. Ihnen war der füllige, oft herumnörgelnde, etwas verklemmte, am 6. Januar 1926 in München geborene Kleindarsteller, der es gerade mal zum Zuhälter in der „Dreigroschenoper“ und zu Nebenrollen im Heimatfilm brachte, immer ein bisschen zu patzig, wohl auch zu hinterfotzig. Dass ihn jedoch eben diese Eigenschaften einmal zum Star machen sollten, konnte damals niemand ahnen.     » weiterlesen


"Hello my name is - German Graffiti" von Stefan Pohl im Maxim-KinoKunst oder doch Schmiererei?

von Olga Levina am 19.04.2015

Das mehr als 100 Jahre alte Münchner Maxim-Kino zeigt den Dokumentarfilm "Hello my name is - German Graffiti". Anschließend geht der Film auf weltweite Kinotour. Regisseur Stefan Pohl versucht darin das gesamte Spektrum einer Kunstform aufzuzeigen, die sich "auch mal über die Grenzen der Legalität hinwegsetzt".     » weiterlesen


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