794d Kulturvollzug
Archiv

Bühnen

Tschechows Onkel Wanja in den KammerspielenTragisches Kasperltheater im Schaufenster

von Gabriella Lorenz am 07.04.2013

Wer seinen Tschechow so liebt, wie Hans Lietzau 1987 "Onkel Wanja" an den Kammerspielen inszenierte, den ergreift hier schnell ein Fluchtreflex. Damals breiteten Claus Eberth als Wanja, Cornelia Froboess als Sonja, Helmut Griem als Astrow und Rolf Boysen als Professor ihr Unglück in Enzio Toffoluttis lichten Räumen aus. Jetzt sind die Figuren eingesprerrt in einen engen schwarzen Guckkasten, der an Kasperltheater denken lässt.     » weiterlesen


Interview mit Dirk von Lowtzow von TocotronicDreamyness vom Erdbeerbär, elegant wie Bryan Ferry

von Michael Grill am 05.04.2013

Er ist irgendwie klug, er ist süß wie ein Teenie-Star, er ist angemessen eitel und er antwortet ausführlich und höflich. Dirk von Lowtzow fordert im Interview mit dem Kulturvollzug die schwarz-braune Haselnuss Heino auf, Songs seiner Band Tocotronic zu covern: "Es wäre an Absurdität nicht zu überbieten, ich fände das super!" Er hat das neue Album "Wie wir leben wollen" im Gepäck und spricht vor dem Münchner Konzert über das Grundrauschen in seiner Musik, den Rechtfertigungsdrang der Über-40-Jährigen und die Frage, wann er reif für die Theaterbühne ist.       » weiterlesen


Stückl inszeniert am Volkstheater Ödön von Horvath - die KritikIm Wald, da sind die Bürger

von Michael Weiser am 26.03.2013

Diesmal wirkt's, als seien Horvath und Münchner Volkstheater füreinander gemacht: Intendant Christian Stückl bringt die "Geschichten aus dem Wiener Wald" als böses und sehr unterhaltsames Stück Anti-Volkstheater auf die Bühne.     » weiterlesen


Geschichten aus dem Wienerwald am Volkstheater - der VorberichtDie alltägliche Bosheit und die Liebe

von Gabriella Lorenz am 25.03.2013

In den Anfängen seiner Intendanz hat Christian Stückl gesagt, einen Horváth werde er nie selbst am Volkstheater machen. Die beiden bisherigen Horváth-Stücke am Haus,  „Kasimir und Karoline“ sowie „Die Unbekannte von der Seine“,  haben andere inszeniert. Jetzt macht sich der Hausherr doch selbst an die „Geschichten aus dem Wienerwald“. Seinen Sinneswandel erklärt er freimütig und selbstkritisch:  „Als ich das neu gelesen hab', hab' ich sofort gedacht: Warum war ich vorher so engstirnig?“  Weil der Regisseur sich den Fußknöchel brach, musste die Premiere verschoben werden: Am Montag geht sie über die Bühne, mit Lenja Schultze als Marianne. Die Endproben hat Stückl an Krücken absolviert.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit SPD-OB-Kandidat Dieter Reiter (Folge II)"Wir müssen hier einfach ein wenig offener gegenüber spektakuläreren Entwürfen sein"

von Michael Grill am 19.03.2013

Er ist der Spitzenkandidat der SPD bei der Kommunalwahl in einem Jahr: Der Verwaltungs-Fachmann Dieter Reiter will Nachfolger von Christian Ude als Münchner Oberbürgermeister werden. Im zweiten Teil des Interviews mit dem Kulturvollzug erklärt der 54 Jahre alte Referent für Arbeit und Wirtschaft, dass er dem Freistaat beim Bau eines neuen Konzertsaals keine Steine in den Weg legen würde, warum ihm das Zustandekommen neuer Architektur in München "in gewisser Weise ein Rätsel ist", und wie er mit der Krise der Printmedien in München umgeht.     » weiterlesen


McCullers "Ballade vom traurigen Café" am ResiDas klare Licht der Einsamkeit

von Michael Weiser am 18.03.2013

Großes Kino im Resi: Walter Meierjohann bringt Carson McCullers "Ballade vom traurigen Café" in Edward Albees Bearbeitung wie einen Kinofilm auf die Bühne - und heimst langen Beifall vom Abo-Publikum ein.     » weiterlesen


Mareike Mikat inszeniert Anne NatherNirgendwo im Wald

von Gabriella Lorenz am 15.03.2013

"Wer sich im Wald trifft, bei dem hat das Schicksal zugeschlagen." Sagt Elsie, als sie wie das siebte Geißlein aus der Standuhr springt. Denn "Im Wald ist man nicht verabredet", sagt die Autorin Anne Nather in ihrem Stück, das Mareike Mikat auf der Kleinen Bühne des Volkstheaters inszenierte.     » weiterlesen


Kultur-Interview mit SPD-OB-Kandidat Dieter Reiter (Folge I)"Irgendwann hat man so oft 'Highway To Hell' gebrüllt, dass man es gar nicht mehr zählen kann"

von Michael Grill am 15.03.2013

Er ist Verwaltungs-Fachmann und er ist Fan der großen alten Rockbands der 70er und 80er Jahre. Dieter Reiter führt das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München - und er soll als SPD-Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl in einem Jahr Nachfolger von Christian Ude als Oberbürgermeister werden. Der 54 Jahre alte Reiter galt lange als relativ unbekannt, hat aber inzwischen gegenüber seinem Hauptkonkurrenten Josef Schmid von der CSU stark aufgeholt. Im Interview mit dem Kulturvollzug erklärt Reiter, was ein gutes Gitarrensolo ist, warum er erst jetzt an die Umwegrentabilität der Kultur glaubt und wie Theater und Wiesn sich gegenseitig befördern können.     » weiterlesen


Interview mit Chad Urmston von State Radio„Das was dich bedrückt einfach wegspringen“

von kulturvollzug am 12.03.2013

Chad Urmston, der Frontmann von State Radio erkennt uns sofort und spricht uns, ohne groß zu überlegen, mit Vornamen an. Noch im Januar hat er mit seiner Band Dispatch in München gespielt und uns ein Interview gegeben. Heute, keine zwei Monate später, tritt er auch mit seinem Nebenprojekt State Radio im Backstage auf. Selten trifft man so unprätentiöse, geerdete Künstler. Chad entschuldigt seine Bandmitglieder: Bassist Chuck Fay muss sich anziehen und zum Soundcheck; Schlagzeuger Mike Najarian schläft schon den ganzen Tag, keine Ahnung ob der noch auftaucht. Ein Interview, ein bisschen wie in einer Studenten-WG - nur spannender.     » weiterlesen


Simons inszeniert King Lear an den KammerspielenEin König in der Narrenhose

von Michael Weiser am 11.03.2013

Johan Simons lässt die Sau raus: Sein "King Lear" sucht die Nähe zum Elementaren - notfalls mit dem Mittel des Klimbims.     » weiterlesen


« 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 79 »

0