Tag der Deutschen Einheit im inneren Zwiespalt mit "Diary Of Dreams": Wir verlosen Tickets!

von Clara Fiedler

Schätzen das Flächig-düstere in der Musik: Diary Of Dreams. Foto: Backstage

Düstere Atmosphäre und eingängige Arrangements sowie vereinzelt deutsche Texte prägen  das musikalische Portfolio der deutschen Band „Diary Of Dreams“, die sich im Darkwave-Bereich ebenso ansiedeln lässt wie im Synthiepop. Auf dem zwölften Studiolongplayer „Ego:X“, der Ende August diesen Jahres in die Läden kam, behandeln die vier deutschen Musiker um Sänger Adrian Hates die Geschichte eines Menschen, der den Drahtseilakt zwischen Wirklichkeit und einer selbst aufgebauten Scheinwelt nicht mehr meistert.

Man fühlt sich  erinnert an das Ende von Tennessee Williams’ „A Streetcar named Desire“: Im Bewusstsein des Protagonisten verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, bis er schlussendlich daran zerbricht. Diary Of Dreams präsentieren sich gerne im bombastischen Gewand mit Streichern, Klaviersamples und einer tiefen, melancholischen Stimme, die Beats sind nicht unbedingt diffizil, aber dafür immer mitreißend, das Drama wird genretypisch leidenschaftlich zelebriert.

Zusammen mit dem Backstage Werk vergibt der Kulturvollzug an die ersten Drei, die diesen Link auf Facebook teilen, jeweils zwei Karten für das Konzert am 3. Oktober 2011, 19 Uhr.

Veröffentlicht am: 24.09.2011

Über den Autor

Clara Fiedler

Redakteurin

Clara Fiedler ist seit 2011 beim Kulturvollzug.

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