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Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München(1)St. Jakob - das Schmuckstück auf der Weide am Klausenweg
In München und im Umland gibt es viel zu entdecken. Neben den berühmten Orten wird einiges geboten, das auch Einheimischen weniger bekannt ist. In unregelmäßigen Abständen wollen wir Ihnen davon manches vorstellen, Anregungen für Spaziergänge und kleine Ausflüge geben. Für die erste Folge waren wir im Nordwesten Münchens an der St. Jakobsklause und auf dem Klausenweg unterwegs. » weiterlesen
Die Ärzte in AugsburgBeste Band der Welt findet schlechteste Halle
Kein halbes Jahr nach der großen Tour noch eine kleine Tour anhängen, das ganze als "Comeback" deklarieren - fertig ist ein besonders schönes Beispiel entweder für Spielfreude oder für Ticketkaufkraftabschöpfung. Die Ärzte kamen so jedenfalls mal nach Augsburg. Deutschlands berühmteste und lustigste Punkrocker hatten ihr Frühsommer-Programm sehr ordentlich umgearbeitet, neu sortiert und ein bisschen Richtung "große Hits" getrimmt. Der Ort der Aufführung, die sagenhaft hässliche Schwabenhalle, erwies sich leider auch funktional als Zumutung. » weiterlesen
Felicitas Hoppe in der Maison Heine in ParisSo einfach entsteht Literatur
Manchmal braucht man die Distanz, um das Nahegelegene besser zu verstehen. Felicitas Hoppe nutzt in ihrem neuen Roman „Hoppe“ die Perspektive der dritten Person um über sich selbst zu schreiben. Ein Gespräch in Paris hilft zu verstehen, wie die deutsche Schriftstellerin arbeitet. » weiterlesen
Heer über Wagner als Hitlers WegbereiterMusterknaben der Verfolgungsmaschinerie
Die Ausstellung „Verstummte Stimmen“ erinnert in Bayreuth an von den Nazis verfolgte und ermordete Künstler. Welche Rolle spielten Bayreuth, Chamberlain und Wagner als Wegbereiter Adolf Hitlers, wie gut ist Bayreuths dunkelstes Kapitel aufgearbeitet? Der Kulturvollzug sprach mit dem Ausstellungskurator Hannes Heer. » weiterlesen
"Don Giovanni" in AugsburgEin Krisperl auf dem Weg zur Hölle
Opern, in denen die Akteure den Schluss nicht erleben, weil sie an Herzeleid gestorben sind oder böse gemeuchelt wurden, mit einer stummen, schwarz gekleideten Gestalt zu bereichern - diesen Einfall hat das Theater Augsburg längst nicht mehr exklusiv. » weiterlesen
Die Biersorten auf dem OktoberfestHauch von Karottenbrei, Schaum mit Blasenbildung
Derzeit ist die Münchner Kultur wieder gelb und schäumt im Glas. Da auch ein Feuilleton nicht völlig an den Zeichen der Zeit vorbeisehen kann, haben wir aus gegebenem Anlass einen der besten des Fachs um eine besondere Rezension gebeten. Hier also der große Wiesnbier-Test des Münchner Autors und Satirikers Moses Wolff. Er weiß: Ein Rezensent muss so manches schlucken. (gr.) » weiterlesen
Münchner Philharmoniker in LuzernWenn die Akustik den Klang schafft - Ein Vorbild für München
Zwei Tage nach dem offiziellen Antrittskonzert ihres neuen Chefdirigenten Lorin Maazel präsentierten sich die Münchner Philharmoniker überaus selbstbewusst beim Lucerne Festival, einem der renommiertesten Treffpunkte aller berühmten Symphonieorchester. Der Konzertsaal des Kultur- und Kongreßzentrums am Vierwaldstätter See zählt zu den Besten der Welt. Davon konnte sich beim Auftritt der Philharmoniker auch der bayerische Kunstminister Wolfgang Heubisch überzeugen. » weiterlesen
Jazzfestival Saalfelden feiert seine 33. AusgabeAlte Recken und junge Racker, Wilde und Wirtschaftsfaktor
Schon die Anreise lohnt sich: durchs schöne Bayern, am Chiemsee vorbei, über Traunstein, dann ins wilde Salzburger Land – bis die Augen nach gut zwei Stunden Fahrt endlich im „Steinernen Meer“ baden können – einem imposanten Gebirgszug. Am Fuße des Massivs liegt Saalfelden – eine Gemeinde, von der man denken sollte, dass sie nur Trachtler und Jodler willkommen heißt. Stattdessen aber ist sie seit den mittleren 70er Jahren Anzugspunkt für die wichtigsten Denker des Jazz und die Fans dieser Musik. Hier im Pinzgau ging jetzt das 33. Jazzfestival Saalfelden über diverse Bühnen. » weiterlesen
Ibsens "Peer Gynt" in SalzburgEin Rockstar auf popbunter Weltreise-Revue
PG ist ein Rockstar. In hautengen Gold-Glitzer-Hosen röhrt er Songs von Iggy Pop, die dieser extra für ihn geschrieben hat. Er hampelt herum wie Mick Jagger, lässt sich in der Afterparty von Groupies betatschen und gibt in der Pressekonferenz das arrogante Weltruhm-Arschloch, das besoffen und bekifft jede Bodenhaftung verloren hat. » weiterlesen
Elena Poniatowskas Roman "Frau des Windes"Die Surrealistin Leonora Carrington und ihr Leben auf schmalem Grat
Leonora im englischen Nebel, Leonora mit wehendem Haar in den Straßen von Paris, Leonora als Debütantin am englischen Hof, Leonora mit Max Ernst nackt am Flussufer und immer wieder: Leonora mit Pinsel und Zigarette vor der Staffelei. Es ist ein wilder Strudel von Bildern und Ereignissen, der den Leser in den ersten Kapiteln von „Frau des Windes“ erfasst. Bereits in jungen Jahren sprengt die englische Industriellentochter und spätere Surrealistin Leonora Carrington die Konventionen ihrer Zeit. Von Eltern und Lehrern verlangt sie Erklärungen anstelle von Befehlen, geschickt und lustvoll wechselt sie beim Malen und Schreiben zwischen rechter und linker Hand, statt früh zu heiraten studiert sie in London Kunst. » weiterlesen

