Archiv

Portraits

Karl Stankiewitz zum 200. Geburtstag von Adolf Friedrich von SchackMünchens größter Mäzen war ein Preuß'

von Karl Stankiewitz am 19.08.2015

Mit mehreren Führungen zur „Geistes- und Bilderwelt des 19. Jahrhunderts“ würdigt die Münchner Volkshochschule Anfang Juli den 200. Geburtstag eines Mannes, der zu den großen Mäzenen dieser Stadt gehört: Adolf Friedrich von Schack, geboren am 5. August 1815 in Schwerin, war ein hoch gebildeter, weit gereister, vermögender, einflussreicher Herr. Schon als Sechzehnjähriger veröffentlichte der Mecklenburger spanische Übersetzungen. In Berlin und Bonn studierte er außer Jura noch Arabisch, Sanskrit und Persisch. In diplomatischen Diensten bereiste er europäische Hauptstädte und den Orient. Mit Dichtern, Malern und Musikern stand er in engem Kontakt. Im Sommer 1854 lud ihn der bayerische König Max II. ein. Er verbrachte mehrere Wochen in dessen Sommerschloss in Berchtesgaden, dann gesellte er sich zu dem erlauchten Kreis von Gelehrten, mit dem sich der König umgab.     » weiterlesen


Wie Sammy Drechsel einst in München die Kleinkunst großgezogen hatKöpfchen und Schnauze

von Karl Stankiewitz am 19.08.2015

Heuer - 2015 - wäre Sammy Drechsel 90 Jahre alt geworden. „Ein Solitär, eine Legende - ohne ihn hätte es viele bekannte Kabarettisten nicht gegeben, mich vermutlich auch nicht,“ sagte einmal Dieter Hildebrandt, der 30 Jahre lang sein engster Freund und Mitarbeiter war. Zu seinem 60. Geburtstag interviewte Karl Stankiewitz den Tausendsassa, der kurz danach schwer erkrankte an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte – und dennoch vor Aktivität sprühte.     » weiterlesen


"Nachtmensch", das neue Album von ChefketEin Mic, ein Weg, ein Ziel

von Olga Levina am 04.08.2015

Viele kennen den 32-jährigen Şevket Dirican, alias Chefket, als gut gelaunten Live-Support für Rapper wie Marteria oder Samy Deluxe. Wenige wissen, dass er auch als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts die Welt bereist, um deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln. In den nächsten Tagen veröffentlicht der ehemalige Gewinner des "End of the Week"-Freestyle-Battles sein drittes Album "Nachtmensch".     » weiterlesen


Karl Stankiewitz über August Everding, dessen Nachlass nun das Stadtarchiv präsentiertDes Theaters General

von Karl Stankiewitz am 20.07.2015

Am Wochenende (18.7.15) stellte das Stadtarchiv an in der Winzererstraße ausgewählte Stücke aus dem nunmehr erschlossenen Nachlass des 1999 verstorbenen Theatermannes August Everding der Öffentlichkeit vor. In einem Podiumsgespräch erinnerten sich Gustava Everding, Mario Adorf und der Kulturjournalist Gerhard Schmitt-Thiel an Everding und die Kammerspiele. Die Witwe hatte die umfangreichen Schriftstücke, Ton- und Filmdokumente, Fotos und Objekte im Oktober 2013 übergeben. Studierende der von Everding gegründeten Bayerischen Theaterakademie bieten Spielszenen und Aktionen. - An August Everding hat auch unser Autor lang zurückliegende Erinnerungen, von denen er hier berichtet.     » weiterlesen


Zum Film über Dieter Hildebrandt - und Münchens neuen Preis-PlänenWeiterlachen gegen die Entklugung

von kulturvollzug am 18.11.2014

„Es gibt Reden, die kann man nicht halten, die muss man fallen lassen“, hatte der vor einem Jahr verstorbene Kabarettist Dieter Hildebrandt einmal gesagt. Doch die kleine Rede, die der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ihm zu Ehren am Montagmittag in der Lach-und-Schießgesellschaft hielt, sollte man ganz hochhalten. Darin versprach der Oberbürgermeister nämlich einen städtischen Förderpreis für Nachwuchskabarettisten, der zur Erinnerung an den größten Kabarettisten dieser Stadt nach Dieter Hildebrandt benannt werden soll. Wie hoch der Preis dotiert ist, der jährlich zu Hildebrandts Geburtstag im Mai verliehen werden soll, muss noch geklärt werden - so wie überhaupt erst der Stadtrat Reiters Vorschlag akzeptieren muss.     » weiterlesen


Horst Haitzinger feiert GeburtstagZauberer des Zuspitzens und unermüdlicher Karikaturist

von Karl Stankiewitz am 20.06.2014

Am 19. Juni wurde Horst Haitzinger 75 Jahre alt. „Sie sind zweifellos einer der unermüdlichsten Karikaturisten Deutschlands“, gratulierte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Haitzinger kommentiere das Zeitgeschehen schon so lange, dass man sich viele Publikationsorgane ohne seine Zeichnungen gar nicht mehr vorstellen könne. Unser Autor Karl Stankiewitz erinnert sich an seine Zeit dem Geburtstagskind.     » weiterlesen


Nina Sahm und ihr Debütroman "Das letzte Polaroid"In ein fremdes Leben schlüpfen

von Katrin Kaiser am 05.03.2014

In "Das letzte Polaroid" erzählt die junge Autorin Nina Sahm, die seit letztem Jahr in München lebt, von einer ungewöhnlichen Freundschaft und den Sehnsüchten einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst - ein lesenswertes Debüt!     » weiterlesen


Zum Tod der Kritikerin Sigrid HardtAls die Sterne noch leuchteten

von Michael Grill am 17.01.2013

Diese Stadt München ist voller alter Geschichten, in denen eine Zeitung eine Rolle spielt, die alle mochten: Die schnell war und seriös, unterhaltsam und charmant, ernsthaft und engagiert. Die Reporter, Redakteure und Kritiker hatte, die mal besser und mal schlechter schrieben, aber für die die Suche nach Wahrheit nichts Lächerliches, sondern etwas Erstrebenswertes war und die Kulturjournalismus als Obsession betrieben und das auch durften. Eine Redaktion voller Sterne, die stolz war auf ihre Schreiber und Querköpfe, und die nicht als Contentmaschine von willfähigen Chefs und Eignern bis zur Stromlinienförmigkeit heruntersaniert worden war. In einer solchen Zeitung arbeitete Sigrid "Sigi" Hardt.     » weiterlesen


Der Richter in der DichterrobePhantast und Ironiker, Jurist und Satiriker - Zum Tod des Schriftstellers Herbert Rosendorfer

von Achim Manthey am 21.09.2012

Seine Romane wurden Bestseller, er schrieb Drehbücher zu Münchner Tatorten, Opernlibretti und Kompositionen für Klavier, Oboe und Klarinette. Nun ist Herbert Rosendorfer im Alter von 78 Jahren gestorben.     » weiterlesen


Erinnerung an SZ-Autor Claus Heinrich MeyerAls Journalismus noch eine Zumutung sein wollte

von Michael Grill am 14.09.2012

Der Journalismus ist ein weinerliches Gewerbe, das der Welt stets ihre Wehleidigkeit vorhält, aber selbst nichts sicherer weiß, als dass früher alles besser war. Einer, der selbst nicht so dachte, aber im Rückblick wie wenige andere für die guten Tage des deutschen Nachkriegsjournalismus steht, war Claus Heinrich Meyer (1931 - 2008), der jahrzehntelange "c.h.m." der Süddeutschen Zeitung. Wenn man heute seine (nun in Buchform erschienenen) Texte wieder liest wundert man sich: Dass so etwas überhaupt möglich war. Und man ahnt: Dass wohl tatsächlich manches besser war. An diesem Samstag (15.9.12) wird an "c.h.m." bei der "Nacht der Autoren" erinnert.     » weiterlesen


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