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Zur Debatte um die Diskriminierung von Schwulen und LesbenWie München bunt (oder zumindest rosa) wurde

von Karl Stankiewitz am 12.08.2013

Die Hatz auf Homosexuelle in Russland auch durch offizielle staatliche Stellen nimmt immer absurdere Formen an. Nun hat sich die eigentlich als kremlnah geltende Sopranistin Anna Netrebko immerhin vorsichtig distanziert. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie vor einigen Tagen aus New York: „Als Künstlerin ist es mir eine große Freude, mit all meinen wunderbaren Kollegen zusammenzuarbeiten – ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Volkszugehörigkeit, Religion, Geschlecht oder sexuellen Orientierung.“ Dabei wird leicht vergessen, dass auch hierzulande die Diskriminierung von homosexuellen Menschen vor noch gar nicht allzulanger Zeit recht "offiziellen" Charakter hatte. Ein Blick auf die Schwulen-Geschichte in München aus gegebenem Anlass. (gr.)     » weiterlesen


Richard Wagner analysiert von Bernd Oberhoff„Reise in eine frühe Zeit unseres Lebens“

von Michael Weiser am 19.07.2013

Richard Wagner auf der Couch: In seiner musikpsychoanalytischen Studie entschlüsselt Bernd Oberhoff die Tetralogie des „Rings des Nibelungen“ als ein entwicklungspsychologisches Drama. Wer ihn hört, taucht demnach in eine ganz frühe Zeit seiner Kindheit ein, in der noch nichts recht bewusst ist.         » weiterlesen


Münchner Literaten auf der SpurStadtspaziergang mit Leporello

von Achim Manthey am 24.06.2013

Es ist noch gar nicht so lange her, dass München seinen Ruf als Literaturstadt begründet hat. Das kleines Büchlein "München literarisch" spürt der Entwicklung und ihren Protagonisten nach.     » weiterlesen


Åsa Larssons Krimi "Denn die Gier wird euch verderben"Von Schwedinnen, die kämpfen, töten und lieben

von Katrin Kaiser am 18.03.2013

Verbrecher sind grausam und kaltblütig im schwedischen Krimi. Die Ermittler, die sie verfolgen, sind keine makellosen Helden. Sie sind frustrierte oder traumatisierte Menschen mit Versagensängsten und Beziehungsproblemen. Diese Konstellation funktioniert auch bei Åsa Larsson vortrefflich. Besonders erfrischend ist, dass fast alle ihrer wichtigen Akteure weiblich sind. Für ihren fünften Roman ist Larsson Ende 2012 mit dem schwedischen Krimipreis ausgezeichnet worden. Vergangene Woche stellte sie ihn beim Münchner Krimifestival vor.     » weiterlesen


Münchner Widerstand vor 70 JahrenDie "Weiße Rose" nebenan - Pechschwarze Parolen des Widerstands auf dem Schulweg

von kulturvollzug am 14.02.2013

Im Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl von der Gestapo verhaftet und nur wenige Monate später enthauptet. Die Atmosphäre in der Stadt hat unser Autor Karl Stankiewitz damals als kleiner Junge erlebt. Eine Erinnerung.     » weiterlesen


Almudena Grandes' Roman "Der Feind meines Vaters"Zwischen Guerilla und Guardia Civil

von Katrin Kaiser am 08.02.2013

Die Schriftstellerin Almudena Grandes ist nach eigenen Worten besessen vom Spanischen Bürgerkrieg und der Nachkriegszeit. Ihr neuer Roman spielt Ende der 1940er Jahre in Andalusien und erzählt die bewegende Geschichte eines Polizistensohnes auf der Suche nach Menschlichkeit in Zeiten von Repression und Terror.     » weiterlesen


Dieter Kleins "Münchner Abreisskalender 2013"München vorher und nachher - Die Stadt im Wandel

von Angelika Irgens-Defregger am 03.02.2013

Schon seit 25 Jahren gibt der Kunsthistoriker und Bauforscher Dieter Klein den "Münchner Abreißkalender" heraus, mit dem er die Veränderungen im Stadtbild dokumentiert. Und manchmal wird er inzwischen durch die baulichen Entwicklungen überholt.     » weiterlesen


Rüdiger Liedtke mit 111 neuen München-TippsEin klingendes Glockenspiel und Fische, die gegen den Strom schwimmen

von Achim Manthey am 09.12.2012

Der Kölner Autor und Journalist Rüdiger Liedtke hat einen zweiten Band seines Buches "111 Orte in München die man gesehen haben muss" vorgelegt. Er hält wieder zahlreiche Überraschungen parat.     » weiterlesen


Sibylle Berg liest im VolkstheaterSozialer Realismus in schrillem Kostüm

von kulturvollzug am 17.11.2012

Katja Riemann, Sibylle Berg und Sebastian Schwab sitzen ganz in schwarz auf einer schwarzen Bühne, die mit Unmengen von bunten Plastikblumen beklebt ist, und stellen ein Buch vor, das genauso ist wie diese Bühne: tiefschwarz und doch bunt in seinen zynisch-skurrilen Spitzen. Die Autorin und die beiden Schauspieler lesen im Münchner Volkstheater aus Sibylle Bergs neuem Roman „Vielen Dank für das Leben“. In dem Buch treibt Berg einen Zwitter, der in den 1960er Jahren in der DDR geboren wird, durch mehrere Jahrzehnte trister deutscher Geschichte.     » weiterlesen


Felicitas Hoppe in der Maison Heine in ParisSo einfach entsteht Literatur

von kulturvollzug am 24.10.2012

Manchmal braucht man die Distanz, um das Nahegelegene besser zu verstehen. Felicitas Hoppe nutzt in ihrem neuen Roman „Hoppe“ die Perspektive der dritten Person um über sich selbst zu schreiben. Ein Gespräch in Paris hilft zu verstehen, wie die deutsche Schriftstellerin arbeitet.     » weiterlesen


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